
Maria del Socorro Palacio Madrid de Kovacs
Mein Name ist María del Socorro Palacio Madrid de Kovacs. Ich wurde am 17. September 1960 in Urrao, Antioquia, Kolumbien geboren. Ich habe meine Kindheit in den Bergen Kolumbiens verbracht, die mich für immer geprägt hat. Im Jahr 1975 unternahm ich meine erste große Reise durch Mittelamerika, arbeitete und reiste, bis ich nach Mexiko kam, wo ich fünf Jahre lang lebte. Danach habe ich verschiedene Länder bereist und in einigen davon auch länger gelebt. Diese Reisen waren für mich die Universität des Lebens. Letztendlich lies ich mich mit meiner Familie in Deutschland nieder, das für mich zur zweiten Heimat wurde. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Töchter und bin mittlerweile Großmutter zweier wundervoller Enkel.

Meine Wurzeln liegen in den Bergen Kolumbiens. Aus dieser Verbundenheit heraus unterstütze ich bis heute, bei meinen Besuchen oder mit Hilfe meiner Familie und Freunde vor Ort, die dort ansässigen Schulen – immer so, wie es meine aktuelle Lebenssituation ermöglicht. Als meine Kinder in der Grundschule waren, sammelten wir zum Beispiel gebrauchte Schulmaterialien und nahmen sie bei Besuchen nach Kolumbien mit. Heute fließt ein Teil der Erlöse aus meinen Bildern direkt für Schulbedarf in die Schulen.

Obwohl ich Kunst mein ganzes Leben lang bewundert habe, hätte ich nie gedacht, dass ich selbst einmal Kunst machen würde. In einer schweren Zeit wurde mein Leben durch sie bereichert, ich kann mich ohne Worte ausdrücken und Ereignisse in meinem Leben verarbeiten. 2022 hatte ich die Möglichkeit Art 5 in Plüderhausen beizutreten und ein kleines Atelier in dem Künstlerhaus zu haben. Diese Gemeinschaft hat mein künstlerisches-Ich stark geprägt, gefordert und inspiriert . Vor allem Anton Frey wurde über die Zeit zu meinem Mentor.

Über die Jahre habe ich verschiedene Techniken ausprobiert und Kompositionen geschaffen. Ich liebe es wenn Kunst entdeckt werden kann, indem z.B. auch die Rückseite bearbeitet wird. Auch Recycling ist für mich ein wichtiger Teil meines künstlerischen Prozesses. Materialien zu verwenden, die bereits eine Geschichte haben gehören dazu. Zum Beispiel stellen die alten Jutesäcke für mich "Kunst mehrerer Generationen" dar, welche ich in meinen Kompositionen weiterverarbeite. Sie sollen zeigen wie lange Menschen Dinge verwendet haben und wie oft sie geflickt wurden.

Galerie
Einblick in meine Werke
Bei Interesse, kann gerne ein Termin für eine Besichtigung Vorort vereinbart werden.
Atelier Art5
Mein zweites Wohnzimmer
In meinem Atelier im Künstlerhaus Art5 in Plüderhausen experimentiere ich mit verschiedenen Materialien und Techniken, insbesondere mit Recycling-Materialien wie alten Jutesäcken. Ich liebe es aus alten Dingen Neues zu erschaffen.
Hauptstraße 11, 73655 Plüderhausen


















































